Nachdem uns unsere sportlichen Aktivitäten schon in die Allgäuer Alpen, in den Downhill-Park, an die Kletterwand und auf den Fußballplatz geschickt hatten, war jetzt ganz klar auch mal ein Gewässer an der Reihe!
Zum Glück haben wir mit Maxi einen erfahrenen Skipper in unserer Runde, der ebenso kompetent wie amüsant durch Julian unterstützt wurde. Die beiden nahmen es auf sich, auf zwei Booten mit zehn blutigen Segelanfängern über den Bodensee zu schippern.
So lernten wir, mit Winschen, Großfallen und Fendern umzugehen und uns dabei nicht vom Baum von Bord fegen zu lassen. Unfreiwillig über Bord gegangen ist zum Glück niemand und auch die Seekrankheit suchte niemanden heim. Die Sonne bekamen wir nicht zu oft zu Gesicht, wurden aber mit einem ordentlichen Wind entschädigt, der das Manövrieren zuweilen durchaus abenteuerlich machte. Am Samstag ging es von Meersburg nach Konstanz, welches auf überraschend bunte Weise für die kulturelle Unterhaltung am Abend sorgte. Dort saßen wir mit glühenden Wangen sichtlich ermüdet beim Abendessen – obwohl man eigentlich doch gar nicht so viel macht? Zum Füße baumeln lassen war jedenfalls auch genügend Zeit gewesen.
Schön am Segeln ist, dass man sich automatisch noch ein Souvenir nach Hause nimmt: Das Schwanken, das auch zu Hause am Esstisch noch anhält, erinnert noch an ein sehr schönes Wochenende!