Nach der großen Begeisterung im letzten Jahr hieß es auch dieses Jahr wieder: Segel setzen auf dem Bodensee. Zusammen mit Stipendiaten anderer Regionalgruppen und einigen Alumni ergab sich eine bunte zwölfköpfige Gruppe – verteilt auf zwei Segelboote, wie schon letztes Mal angeführt durch Maxi und Julian, die als erfahrene Skipper trotz ausgelassener Stimmung alles fest im Griff hatten. Bereits beim Start am Freitagabend in Meersburg zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Im Sonnenuntergang starteten wir zur ersten Fahrt über den See, umgeben von einem herrlichen Alpenpanorama und einem in wunderschöne Farben getauchten Abendhimmel. Die wichtigsten Handgriffe waren nach Maxis und Julians Einführungen schnell verstanden und so verging die Zeit wie im Flug. Im Mondschein ging es zurück nach Meersburg.
Auch am Samstag war kein Wölkchen am Himmel zu sehen und die Sonne schien nur so vom Himmel herab – perfekte Voraussetzungen für ein Sektfrühstück mitten auf dem See. Leider hielt sich dafür der Wind in Grenzen. Trotz aller Bemühungen erreichten wir nicht gerade Höchstgeschwindigkeiten, doch das tat der guten Stimmung keinerlei Abbruch. Mit Sonnencreme statt Regenjacke bot sich unter anderem die Möglichkeit im immer noch sehr kalten Bodensee zu baden. Trotz der stattfindenden Bodenseewoche gelang es uns direkt in Konstanz zwei Anlegeplätze zu ergattern, sodass ein sättigendes und entspanntes Abendprogramm gesichert war.
An unserem letzten Tag wurden wir morgens zu unserer großen Freude sogar von etwas Wind überrascht, sodass wir nochmal alle Möglichkeiten hatten, wirklich zu segeln. Zum ausgiebigen Baden und Entspannen blieb jedoch immer noch genau so viel Zeit wie für die verschiedensten Gespräche über diverse Schiffe, Humanmedizin, Patentanmeldungen und mathematische Rätsel, um nur eine Auswahl der Themen zu nennen. Über all dem vergingen die Tage wie im Flug. Zurück in Meersburg endete unser Trip schließlich. Glücklich aber mit vereinzeltem Sonnenbrand und einem leichten Schwanken im Gepäck ging es zurück in die Heimat. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal – dann aber hoffentlich mit mehr Wind.